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Bundesfinanzministerium (BMF) Schreiben vom 1. April 2022:

Weitere Fristverlängerung für Steuererklärungen 2020 in beratenen Fällen:


Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen für das Jahr 2020 in beratenen Fällen wurde gesetzlich auf den 31. Mai 2022 verschoben. Mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz soll diese Frist nunmehr um weitere drei Monate verlängert werden. Wird das Gesetz beschlossen, können (bei steuerlicher Vertretung) Steuererklärungen für das Jahr 2020 noch bis zum 31. August 2022 an das zuständige Wohnsitzfinanzamt eingereicht werden.


Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 1. April 2022 klargestellt, dass die Abgabe der Steuererklärung für 2020 nicht als verspätet gilt, auch wenn die Steuererklärungen nach Ablauf der aktuell geltenden Frist und bis zum Inkrafttreten des Vierten Corona-Steuerhilfegesetzes beim Finanzamt eingehen. In diesem Fall wird von einer Festsetzung von Verspätungszuschlägen abgesehen. Aufgrund der verlängerten Abgabefrist verschiebt sich auch der Zinslauf der Vollverzinsung für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2020 um weitere drei Monate. Dies gilt gleichermaßen für Erstattungs- wie Nachzahlungszinsen.


Weiterhin sieht der Gesetzesentwurf für beratene Steuerpflichtige eine Verlängerung der Steuererklärungsfristen für den VZ 2021 um vier Monate und für den VZ 2022 um zwei Monate vor. Auch nicht (steuerlich) vertretene Steuerpflichtige sollen im VZ 2021 und 2022 von verlängerten Fristen, jedoch in geringerem Umfang, profitieren. Für den VZ 2021 soll die Verlängerung zwei Monate, bis zum 30.09.2022, für den VZ 2022 einen Monat, bis zum 31.08.2023, betragen. Ab dem VZ 2023 sollen dann wieder die ursprünglichen Fristen gelten, was bedeutet, dass die Abgabe bis zum 31.07.2024 erfolgen muss.

Quelle: Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. Berlin, Bundesfinanzministerium


 

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